Woran denkt ihr, wenn ihr an Porz denkt? An einen lebendigen, aufstrebenden Stadtbezirk? An ein strahlendes Zentrum am wunderbaren Rheinufer, in das viele Menschen auch aus dem Umfeld gerne kommen, um zu bummeln, zu verweilen oder einzukaufen?

Diese Zeiten sind doch lange vorbei, werden einige sagen. Aber ich glaube daran, dass wir uns damit nicht zufrieden geben müssen.

Seit elf Jahren bin ich Mitglied der Bezirksvertretung Porz. Wir haben als SPD-Fraktion einiges erreicht, aber die Aufgabe ist oft frustrierend: Projekte laufen schleppend oder gar nicht, Institutionen schließen, die Stadtverwaltung mauert. Und die politische Mehrheit in der Bezirksvertretung verschiebt immer wieder Entscheidungen in Fachgespräche, Arbeitskreise und Gipfeltreffen.

Ich glaube, dass Porz mehr kann!

Porz hat riesiges Potenzial. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass Porz wieder erstrahlen kann. Gemeinsam können wir mehr für Porz und Poll erreichen: Mit neuem Elan, mit Ideen, mit Selbstbewusstsein. Ich habe erlebt, dass es möglich ist, gute Ideen umzusetzen – mit viel Geduld und Hartnäckigkeit. Das will ich machen: Als neuer Bezirksbürgermeister für Porz und Poll.

Wie können wir das schaffen?

Diagnose: Politischer Stillstand

Die Corona-Krise bekommen wir langsam in den Griff – aber politisch sind wir in Porz und Poll nicht weiter als vorher. Die verschiedenen Communities leben nebeneinander her. Jugendliche haben kaum einen Ort für sich. Die Neue Porzer Mitte kommt mangels guter Koordinierung auf der Zielgeraden ins Schleudern. Stattdessen klopfen Discounter und Wettbüros an. Das Lehrschwimmbecken in Ensen ist seit einem Jahr gesperrt, das Zentrum für Therapeutisches Reiten in Westhoven schließt. Straßenbau-Projekte kommen nicht voran, beim Ausbau der Linie 7 überholt uns schon der Rhein-Sieg-Kreis. Statt Entscheidungen gibt es immer noch ein Fachgespräch und noch einen Gipfel und noch einen Arbeitskreis. Nichts wird gelöst.

Mir geht dieser Stillstand gehörig auf die Nerven. Wie alle Kommunalpolitiker in Köln arbeite ich ehrenamtlich. Wenn ich aber schon meine Freizeit einsetze, dann will ich auch, dass dabei am Ende Ergebnisse herauskommen. Und das gilt für uns alle in der SPD.

Porz hat Potenzial

Dabei kann Porz so viel mehr! Porz hat großes Potenzial: Tolle und engagierte Menschen, ein wunderschönes Rheinufer, wunderbare Natur. Dazu kulturelle Vielfalt, ein lebendiges Vereinsleben, ganz viele unterschiedliche Einflüsse. Und die Vergangenheit als selbstständige Stadt macht Porz einzigartig: Kein anderer Stadtbezirk in Köln hat einen derartigen Zusammenhalt.

Ich finde: Wir können selbstbewusster sein. Der Stadtbezirk Porz wäre heute zahlenmäßig eine Großstadt. Wir wollen den Charme der Veedel behalten, sollten aber trotzdem häufiger als Großstadt denken. Ein liebenswerter Ort, in dem nicht das politische Klein-Klein regiert, sondern Visionen eine Chance haben. Und in der Projekte als Ganzes gedacht werden, indem wir nicht nur die einzelnen Puzzleteile möglichst schön anmalen, sondern darauf achten, dass sie auch gut zusammenpassen.

Was ich als Bezirksbürgermeister erreichen möchte

Als Bezirksbürgermeister will ich das Gewicht des Amtes politisch einsetzen, um mehr für die Menschen in Porz und Poll zu erreichen. Das werde ich tun, indem ich die Interessen klar vertrete und viele Gespräche führe, damit die Porzerinnen und Porzer und ihre Bezirksvertretung besser gehört werden.

Und ich will das Amt nutzen, um Zeichen für Zusammenhalt zu setzen: Indem ich zu den Gruppen und Vereinen gehe, alle Religionen einbeziehe und mit allen Generationen spreche. Alle, die hier wohnen, gehören für mich dazu und sind selbstverständlich Teil von Porz und Poll.

Warum ich, warum jetzt?

Für mich ist es der ideale Zeitpunkt, um zu kandidieren. Ich kenne die täglichen Herausforderungen der Menschen, denn ich stehe selbst mitten im Leben. Ich fahre jeden Tag zur Arbeit: Auf Radwegen, Straßen oder in der KVB. Da ich selbst Familie habe, weiß ich genau, wie schwer es zum Beispiel ist, einen Kita-Platz zu finden. Ich bin Mitglied in Vereinen, habe Migrationshintergrund, bin mit vielen Gruppen schon jetzt im Gespräch. In den elf Jahren in der Bezirksvertretung habe ich viel Erfahrung gesammelt und dabei gezeigt, dass ich Menschen zusammenbringen kann, dass ich Porz politisch voranbringe und Projekte umsetze. All das will ich jetzt als Bezirksbürgermeister für euch einsetzen.

Und vor allem habe ich das große Glück, dass ein starkes Team hinter mir steht! Die Frauen und Männer, die für die SPD für die Bezirksvertretung kandidieren, werden auch in der neuen Fraktion hervorragende Arbeit für Porz und Poll machen. Wir kämpfen gemeinsam für euch.

Ich freue mich auf eure Unterstützung!