Unser Wahlkreis Porz/Poll, Kalk, nördliche Innenstadt verdient einen Bundestagsabgeordneten, der sich aktiv kümmert. Ich möchte genau der MdB werden, den ich mir heute als Kommunalpolitiker wünsche: Modern, bürgernah, digital – und vor allem engagiert. In diesem Beitrag möchte ich euch meine wichtigsten Ideen und Pläne für meine Arbeit als Wahlkreisabgeordneter vorstellen.

1. Bessere Ansprechbarkeit und mehr Kommunikation

Den persönlichen Kontakt kann nichts ersetzen. Das weiß ich seit Jahren aus meiner Arbeit als Kommunalpolitiker. Viele Menschen kennen mich und sprechen mich an auf der Straße, im Supermarkt, auf dem Spielplatz. Sie haben ganz konkrete Fragen: Wie geht es mit einem bestimmten Bauprojekt weiter? Wie können wir unsere Straße schöner machen? Wann wird endlich unser Sportplatz saniert?

Ich finde, Politiker müssen ansprechbar sein genau das möchte ich auch als Bundestagsabgeordneter beibehalten! Persönlich vor Ort, aber auch auf allen digitalen Kanälen. Wir alle haben in der Corona-Krise sehr viel über digitale Kommunikation dazugelernt. Das will ich nutzen, um mit möglichst vielen ins Gespräch zu kommen – per Videokonferenz geht das inzwischen sehr unkompliziert.

2. Ein echtes Bürgerbüro schaffen

Seit der Wahl 2017 fehlt uns in Porz das Bürgerbüro der SPD und es wird schmerzlich vermisst. Ich will als MdB wieder ein Wahlkreisbüro eröffnen! Und zwar an einem zentralen Ort, an dem die Menschen es gut erreichen können. Das Bürgerbüro ist für mich ein Ort des direkten Kontakts, der Begegnung, aber vor allem ein Ort, an dem Menschen ihre Anliegen persönlich mitteilen und ihre Fragen stellen können. Es kann auch als Treffpunkt dienen, zum Beispiel für Vereine und Initiativen. So leistet das Büro einen aktiven Beitrag zum Zusammenhalt.

3. Hilfe bei Problemen leisten

Ich verstehe die SPD im besten Sinne als Kümmerin für die vielen kleinen und großen Anliegen der Menschen. Natürlich werden wir nicht alles lösen können. Aber wir werden in jedem Fall unsere Bestes versuchen und immer ein offenes Ohr haben. Und in vielen Fällen werden wir einen Kontakt, einen Tipp oder eine Lösung haben und den Menschen weiterhelfen können.

4. Mehr Service für Ehrenamtliche im Wahlkreis

Als Kümmerer bin ich übrigens nicht alleine: Unsere Mandatsträger*innen in in Rat und Bezirksvertretung sind ebenfalls ansprechbar und haben ein offenes Ohr für die Anliegen der Menschen. Aber sie sind ausschließlich in ihrer Freizeit unterwegs. Ich bin lange genug ehrenamtlicher Kommunalpolitiker parallel zu Beruf und Familie, um zu wissen, wie schwer das ist und wie groß die Windmühlen, gegen die man manchmal kämpft. Genau deshalb möchte ich auch die Ehrenamtler*innen bestmöglich unterstützen!

5. Mehr Gelder nach Köln holen

Im Bundestag will ich auch dafür arbeiten, dass mehr Fördermittel des Bundes in unseren Wahlkreis und insgesamt nach Köln kommen. Es gibt Fördertöpfe, zum Beispiel für die Sanierung von kommunalen Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur, für die aus der Kölner Stadtverwaltung kein einziger Förderantrag kommt. Das kann nicht sein! Ich möchte mich dafür einsetzen und meine Netzwerke nutzen, damit die zuständigen Akteure in Köln und Berlin in Zukunft besser vernetzt sind und mehr Fördermittel in unsere Stadt kommen.

6. Mehr Praktikumsplätze und mehr Bürgerbesuche in Berlin

Nicht zuletzt möchte ich dafür sorgen, dass sich mehr Menschen einen eigenen Eindruck davon machen können, wie Politik im Bundestag funktioniert. Ich möchte mehr Berlin-Fahrten organisieren und gezielt Menschen aus allen Teilen und Schichten des Wahlkreises nach Berlin einladen. Ebenfalls möchte ich so oft wie möglich Praktika anbieten! Es ist mir sehr wichtig, dass gerade junge Menschen Politik aus erster Hand kennenlernen. Denn in den Parlamenten sind sie deutlich unterrepräsentiert.

Fazit: Ein Kümmerer für den Wahlkreis!

Als MdB möchte ich modern, digital und bürgernah arbeiten. Ich möchte ein Wahlkreisbüro eröffnen und ansprechbar sein. Mein Ziel ist es, Hürden zur Politik abzubauen und für mehr Offenheit zu sorgen. Das bringt Menschen zusammen und damit den Wahlkreis voran. So verstehe ich moderne Arbeit im Bundestag aus dem Wahlkreis, für den Wahlkreis!